FAQs
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Hat Cornelia Geschwister?
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Ich habe eine Schwester (das ist Insa, die die Webseite hier betreut) und zwei Brüder. Sie heißen Elmar und Volker.
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Hat Cornelia Haustiere?
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Bei uns wohnt ein großer, zotteliger Hund namens Luna (sie sieht ein bisschen aus wie ein laufender Bettvorleger). Außerdem stehen in Hamburg meine beiden Island-Ponys Snegla und Jarpur auf der Weide. Das sind isländische Namen. Snegla bedeutet "Frau mit dem ausdrucksstarken Gesicht" und Jarpur bedeutet "Brauner".
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Hat Cornelia Kinder?
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Ich habe zwei Kinder. Meine Tochter Anna Lena ist 19 und mein Sohn Ben ist 14 Jahre alt.
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Hat Cornelia Lieblingsautoren?
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Ich mag Margaret Atwood und Toni Morrison, und ich lese gerade sehr gern eine Fantasy-Autorin namens Margo Lannagan, aber die ist ziemlich finster. Was Kinderbuchautorinnen betrifft, da liebe ich die Bücher von Eva Ibbotson.
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Helfen ihre Kinder beim Bücher schreiben?
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Ja, sie helfen mir sehr. Ich bespreche alle Geschichten mit ihnen. Sie sind immer meine ersten Kritiker.
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Hört sie selbst Hörbücher? Wann? Welche?
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Ja, ich höre sehr gern Hörbücher, allerdings oft auf Englisch - und meist sind es Hörbücher meiner Lieblingsbücher. Ich lese immer zuerst das Buch, dann höre ich. Wann? Beim Küche aufräumen, beim Zeichnen, beim Autogramme schreiben...abends beim Patiencen legen (eignet sich als Kombination sehr gut).
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Könnte Cornelia sich auch vorstellen, Bücher für Erwachsene zu schreiben?
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Ich stelle immer mehr fest, dass man als KinderbuchautorIn automatisch auch für viele Erwachsene schreibt - Eltern und andere vorlesende Verwandte, Lehrer, Buchhändler, Bibliothekare. Da es eh mein Ideal ist, Geschichten zu erzählen, an denen alle Altersgruppen Spaß haben, freue ich mich natürlich über jede Mutter, die zu mir kommt und sagt, dass sie beim Vorlesen selbst auch sehr viel Spaß hatte. Trotzdem glaube ich, dass mir die Sichtweise von Kindern oft näher ist als die von Erwachsenen - und Kinder lassen sich viel eher auf das Spiel ein, das ein Autor ihnen anbietet: einzutreten in die Vorstellungswelt eines anderen Menschen und die Regeln zu akzeptieren, die der Geschichtenerzähler für diese Welt bestimmt hat. Alles andere verdirbt das Spiel.
Natürlich kann kein Erzähler ausschließen, dass irgendwann eine Geschichte daher kommt, die erzählt werden will - und die Kinder langweilt. Ich hoffe sehr, dass mir das nie passiert. Ich käme mir wie eine Verräterin vor. -
Kommt noch ein Buch nach Tintentod? Eine Fortsetzung, in der Meggie mit Farid zusammenkommt
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In den nächsten zwei bis drei Jahren arbeite ich an neuen Geschichten. Aber ich weiß, dass es noch viele offene Geschichten gibt in der Tintenwelt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich irgendwann auch wieder dorthin zurückkehre. Ich denke aber nicht, dass Meggie und Farid noch einmal zusammenkommen werden, denn ich bin überzeugt, dass Farid für eine Weile nach einem ähnlichen Leben strebt, wie Staubfinger es geführt hat: er wird allein seinen eigenen Weg gehen und sich in viele Frauen verlieben. Meggie hingegen sehnt sich nach einem Zuhause und nach jemandem, der sie mehr liebt als alles andere.
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Möchte sie durch die Zitate in Tintenherz die Kinder zum Lesen dieser Bücher bewegen?
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Natürlich! In Lesungen fragen mich oft Kinder nach Büchertipps, und in den Zitaten finden sich viele Bücher, die gar nicht bekannt in Deutschland sind und die ich ganz wunderbar finde. Aber es sind auch welche dabei, wie das Zitat von William Blake, die Liebeserklärungen an einen meiner Lieblingsdichter sind, ohne dass ich meine, Kinder sollten ihn jetzt unbedingt lesen! Ach ja - und dann sind auch noch einige dabei, die einfach sehr sehr gut zu einem bestimmten Kapitel passten.
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Seit wann schreibt Cornelia Bücher?
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Ich schreibe mittlerweile schon seit 22 Jahren Geschichten. Mein erstes Buch hieß Die große Drachensuche. Ich war damals 28 Jahre alt. Mittlerweile habe ich über 40 Bücher geschrieben.
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Wann kommt endlich die Taschenbuchausgabe von Tintenherz heraus?
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Dass es Tintenherz noch nicht als Taschenbuch gibt, liegt daran, dass die Hardcover-Ausgabe sich immer noch sehr, sehr gut verkauft. Mein Verlag würde sich selbst schaden, wenn er die Taschenbuchrechte vergeben wuerde. Außerdem freue ich mich, ehrlich gesagt, sehr, dass es die Bücher, die vom Buchbinden und der Schönheit von Büchern erzählen, in dieser schönen Ausgabe gibt. Ist der Preis jemandem zu hoch, dann gibt es sie ja zum Glück auch in vielen Büchereien. Da der Dressler-Verlag ein kleiner Verlag ist und eins der wenigen noch existierenden Familienunternehmen in Deutschland, unterstütze ich die Entscheidung, die Bücher im Hardcover zu halten. Und ich finde, sie sind, so schön wie sie gebunden und ausgestattet sind (farbiger Vorsatz ist teuer!) ihren Preis wert und halten hoffentlich ein paar Generationen lang. Ich bin sicher, dass viele Ausgaben billiger sind, aber da wurde dann eben an der Herstellung gespart, am Papier oder der Ausstattung - oder es wurde in einem billigeren Land produziert. -
Wann und wo wurde Cornelia geboren?
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Ich wurde am 10. Dezember 1958 in Dorsten, einer kleinen Stadt in Westfalen, geboren.
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Warum wurde der Tintenherz Film nicht mit deutschen Schauspielern gedreht?
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Das Filmangebot für Tintenherz kam damals aus Amerika und nicht aus Deutschland. Es ist ein sehr großes Filmprojekt und da Mo wahrscheinlich von Brendan Fraser gespielt wird (der für mich von Anfang an auch wirklich Mo war - ich habe, als ich Mo entwarf, Stimme und Gesicht von Brendan Fraser vor Augen gehabt), sollte eben auch Meggie als seine Tochter Englisch sprechen.
Dass Filmerfahrung verlangt wird, ist absolut verständlich, denn die Rolle von Meggie ist eine tragende Rolle. Und die Schauspielerei ist nun mal eine Kunst, genau so wie das Schreiben oder die Malerei, die gelernt werden muss.
Die Wilden Hühner wurden in Deutschland gedreht. Das war auch von Anfang an klar, denn das ist das Buch, wegen dem Cornelia in Deutschland eine riesige Fangemeinschaft hat.
Tintenherz ist ein internationaler Erfolg gewesen. Mittlerweile gibt es im englischsprachigen Ausland genau so viele Kinder - und Erwachsene - die ihre Bücher lieben, wie in Deutschland. -
Was ist Cornelias Lieblingsessen?
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Kartoffeln in jeder Form, am liebsten als Gratin oder als Bratkartoffeln. Ach ja, und der Kartoffelsalat meiner Mutter ... hmmmmmm, köstlich!
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Was ist Cornelias Lieblingstier?
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Hunde, Pferde und Frösche
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Was sind Ihre Hobbys?
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Ich lese unheimlich gern und viel. Und ich bin ein leidenschaftlicher Kinofan. Außerdem zeichne ich gerne und genieße lange Spaziergänge mit meinem Hund und meiner Familie.
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Was war das allererste Buch, das Cornelia geschrieben hat?
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Das war "Die große Drachensuche". Mein Buch "Drachenreiter" geht ursprünglich auf einige Ideen zurück, die in diesem Buch steckten. Da das Buch nicht neu aufgelegt wurde, ist es heute nur noch in Büchereien zu finden.
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Was waren Cornelias Lieblingsfächer in der Schule?
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Ich ging am liebsten in den Deutsch- und in den Englischunterricht.
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Welche ihrer Geschichten gefällt ihr am besten?
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Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, schließlich mag ich alle meine Geschichten. Welche Geschichte ich am liebsten mag verändert sich auch ab und zu. Aber die Tintenwelt-Bücher liegen mir ganz besonders am Herzen.
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Welche von den Wilden Hühnern ist ihr Lieblingshuhn?
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Ich mag sie alle - ich selbst bin ein bisschen wie Sprotte, aber am nettesten ist wohl Frieda.
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Welches Buch hat sie als Kind am liebsten gelesen?
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Jim Knopf, Tom Sawyer, die Brüder Löwenherz, die Narnia Bücher von C.S.Lewis - und Karl May.
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Wie alt sind die Hühner jeweils in den Büchern?
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Im ersten Band sind sie zwischen 8 und 9, im zweiten 10, im dritten Band 11, im vierten zwischen 12 und 13 und im fünften Band zwischen 13 und 14 Jahre alt.
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Wie ist Cornelia auf die Geschichte vom kleinen Werwolf gekommen?
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Ich wollte gerne einmal eine Geschichte darüber schreiben, wie es sich anfühlt, sich in ein anderes Wesen zu verwandeln - und gerade wenn es ein Raubtier ist, ist das ein sehr interessantes Thema.
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Wie ist Cornelia auf die Idee zu Lilli und Flosse gekommen und wie lange hat sie daran geschrieben?
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Ich wollte schon immer etwas machen, das unter Wasser spielt, weil ich große Lust hatte, Schiffswracks und Fische und Korallenbänke zu zeichnen. Ich habe nur etwa einen Monat daran geschrieben, es fiel sehr leicht - und ich war zu der Zeit mit meiner Tochter Anna schwanger, hab es also quasi für sie geschrieben.
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Wie ist Cornelia auf die Namen in Igraine Ohnefurcht gekommen?
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Igraine, Gilgolad, Melisande habe ich aus Büchern über das Mittelalter, der Name Burg Bibernell ist erfunden.
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Wie ist Cornelia zum Schreiben gekommen?
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Ich bin ausgebildete Kinderbuchillustratorin. Als Illustratorin bekam ich aber oft Texte, mit denen ich nichts anfangen konnte. Als begeisterte Vorleserin hatte ich Erfahrungen gesammelt, welche Dinge für Kinder ganz wichtig sind. Diese Dinge vermisste ich häufig in den vorgegebenen Texten. Außerdem gab es viele Geschichten, die sich nicht zum Vorlesen eigneten. Deshalb hab ich mich eines Tages hingesetzt und mein erstes Buch geschrieben.
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Wie ist die Idee zu Igraine entstanden?
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Das Buch hab ich zum eigenen Vergnügen geschrieben. Ich wollte schon immer über die Ritterwelt schreiben. Ich hab ungefähr ein halbes Jahr an dem Buch gearbeitet.
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Wie ist sie auf Zwei wilde kleine Hexen gekommen?
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Das Buch habe ich in Norditalien geschrieben. Vorher habe ich sehr viel über Hexen und Kräuter gelesen. Im nächsten Leben wäre ich gerne eine Kräuterhexe wie Elfriede.
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Wie ist sie auf die Charaktere im Herrn der Diebe gekommen?
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Einige waren einfach da. Bo ist wie mein Sohn (als er noch jünger war). Victor sah immer schon aus wie Bob Hoskins, der englische Schauspieler und Frauen wie Esther gibt es viele, oder? Eine Ida kannte ich mal in Italien (aber natürlich war sie etwas anders als die Ida im Buch) und Barbarossa - der hat am meisten Arbeit gemacht.
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Wie ist sie auf Mos und Meggies Talent gekommen?
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Ich finde, dass gutes Vorlesen so verzaubert, dass man sich leicht vorstellen kann, es könnte Figuren aus Büchern locken. Die menschliche Stimme fügt dem gedruckten Wort noch sehr viel hinzu.
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Wie kommt sie auf all die ungewöhnlichen Namen?
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Die Namen suche ich mir immer sehr sorgfältig aus. Ich schaue in Namenslexika, Telefonbücher oder auch in Pflanzenführer. Einige der Namen erfinde ich auch einfach, z.B. Ignaz Lauschohr.
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Wie lange braucht sie für ein Buch?
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Das ist unterschiedlich. Für die dicken Bücher wie zum Beispiel Drachenreiter, Herr der Diebe oder Tintenherz brauche ich ungefähr ein Jahr. Die Wilden Hühner und die Liebe habe ich dagegen in nur einem Monat geschrieben.
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Wie sieht ein Autorentag aus?
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Ich schreibe meist nur vormittags, bis 3 Uhr etwa, sodass ich nachmittags Zeit für meine Kinder habe. Manchmal überarbeite ich dann abends, was ich geschrieben habe oder bereite das Kapitel vor, das ich am nächsten Tag schreiben will. Wenn ich recherchiere, tue ich das meist den ganzen Tag, bei offener Tür, dann wissen meine Kinder, dass sie jederzeit in mein Schreibhaus schlendern können.
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Wieso spielt Herr der Diebe in Venedig?
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Ich liebe Venedig und war schon oft dort - meistens im Herbst oder Winter, wenn die Stadt besonders verzaubernd ist. Im Dogenpalast, wo man sich auf der "Treppe der Riesen" so klein fühlt, erinnerte ich mich daran, dass ich mir als Kind immer gewünscht hatte, erwachsen zu sein. Ich beschloss, über Kinder zu schreiben, die diesen Wunsch auch haben - ganz im Gegensatz zu Peter Pan, der immer Kind sein will.
Außerdem bringt dieser Schauplatz etwas Phantastisches in die Geschichte, ohne dass ich sie mit Fabelwesen bevölkern musste. Und Venedig ist eine ideale Stadt für Kinder, die alleine zurechtkommen müssen; zum Beispiel ist sie eine Stadt ohne Autos ... -
Wird es eine Fortsetzung von Herr der Diebe geben?
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Nein! Ich wollte, dass die Geschichte so endet, wie sie endet - auch wenn es ein offenes Ende ist.
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Wird es noch einen sechsten Wilde Hühner Band geben?
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Es ist noch nicht sicher, ob es einen sechsten Hühnerband geben wird. Ich sage nicht: "niemals!" oder "ganz bestimmt nicht!" - ich weiß nie, wann meine Figuren mich besuchen und plötzlich eine Geschichte mitbringen, die erzählt werden muss - ich weiß nur, dass ich erst einmal an meinem Salisbury-Projekt arbeiten werde und an Ideen zu einem zweiten Drachenreiter-Buch.
Ich hoffe, dass Ihr mich nicht allzu sehr verflucht, aber ich muss die Geschichten schreiben, die in mein Schreibhaus spaziert kommen. Wenn das eines Tages wieder Sprotte ist, verspreche ich, dass ich die Tür bestimmt nicht zu mache! -
Wird in Tintenherz auch Cornelias eigene Liebe zu Büchern ausgedrückt?
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Ja, sicher. Meine Erfahrung als Leser, meine Erfahrung als
Geschichtenerzähler... das hat das Schreiben umso aufregender gemacht.
Tintenherz ist das Bekenntnis meiner Büchersucht. -
Wo liest sie am liebsten?
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Im Bett - aber natürlich ist ein Buch besonders wertvoll an sehr, sehr langweiligen Orten wie Flughäfen zum Beispiel.
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Woher nimmt sie die Ideen zu ihren Geschichten?
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Die Ideen kommen von überall und nirgendwo, von außen und von innen. Manchmal sind die Ideen einfach plötzlich da. Es können aber auch Dinge/Orte/Stimmungen Anstoß geben.
Die Idee zu Tintenherz entstand aus einem Bild heraus, das ich lange Zeit immer wieder vor Augen hatte: ein Mädchen sitzt auf dem Bett, während draußen vor dem Fenster ein Fremder im Regen steht. Daraus hat sich dann Meggies Geschichte entwickelt.
Beim Herrn der Diebe hat Venedig großen Einfluss auf die Geschichte gehabt. Ich liebe Venedig sehr und war schon oft dort - meistens im Herbst oder Winter, wenn die Stadt besonders verzaubernd ist. Im Dogenpalast, wo man sich auf der "Treppe der Riesen" so klein fühlt, erinnerte ich mich daran, dass ich mir als Kind immer gewünscht hatte, erwachsen zu sein. Ich beschloss, über Kinder zu schreiben, die diesen Wunsch auch haben - ganz im Gegensatz zu Peter Pan, der immer Kind sein will. -
Woher weiß sie so gut, was Kinder mögen oder nicht?
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Ich bin einfach gerne mit Kindern zusammen. Ich finde sie sehr bereichernd und aufregend. Sie haben viele ungewöhnliche Ideen und unbelastete Köpfe, sie sind noch ganz offen für alles und sehen vieles, was wir Erwachsenen nicht mehr sehen
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Wollte sie schon als Kind Autorin werden?
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Nein, als Kind wollte ich das nicht - ich wusste gar nicht so genau, was ich einmal werden will. Ich wollte zum Beispiel Astronaut werden (bis ich erfuhr, dass man dazu erst mal zum Militär muss), dann dachte ich darüber nach, Pilotin zu werden oder zu den Indianern zu ziehen. Oder vielleicht etwas zu tun, was die Welt wenigstens etwas besser macht....
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Hat Cornelia ein Lieblingsbuch?
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Aber ja! Es heißt Der König auf Camelot und ist von T.H. White. Dort geht es um König Artus und die Ritter seiner Tafelrunde.
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Glaubt Cornelia an Jesus Christus?
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Ich glaube, dass Jesus Christus wunderbare Dinge gelehrt hat, aber ich bin kein Mitglied einer Kirche. Ich glaube an einen Gott, aber ich respektiere, dass die Menschen viele verschiedene Namen dafür finden, und ich wünsche mir, dass jeder Mensch den Glauben des anderen mit Respekt behandelt.
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Gibt es Dinge, die sie überhaupt nicht ausstehen kann?
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Himmel, wo soll man da anfangen? Ich hasse es, wenn Stärkere Schwächere ausnutzen, misshandeln, demütigen ... wenn man kein Mitleid hat, kein Verständnis für andere und solche, die einfach anders sind. Ich verabscheue Tierversuche, Kinderarbeit, Kindersoldaten, dass Menschen, die vor Folter und Gewalt mit ihren Kindern hierher fliehen, nicht bleiben dürfen ... leider hat die Liste kein Ende.
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Gibt es bestimmte Bücher, die sie Kindern empfehlen kann?
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Ich glaube, jedes Kind sollte seine ganz eigenen Lieblingsbücher entdecken - in einem Buchladen, in einer Bibliothek. Geht auf Schatzsuche!
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Bekommt Cornelia viel Fanpost?
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Ich bekomme bergeweise Kinderpost. Mit den Briefen fülle ich eine Schatzkiste nach der anderen. Die Kinder schicken Lesezeichen, Porzellanschneemänner, Hühnerfedern und viele, viele Fotos und selbst gemalte Bilder. Inzwischen kommt die Post auch aus Großbritannien, Irland, Amerika, Kanada, Australien, Schweden oder Japan.
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Benutzt sie auch alle Ihre Ideen?
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Wenn ich mal eine Idee habe, die ich gerade nicht umsetzen kann, dann wandert die in eine meiner Schreibtischschubladen. Irgendwann wird sie dann wieder herausgeholt und aus ihr entsteht eine Geschichte.
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Gibt es alle Orte im Herrn der Diebe wirklich?
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Fast alle - nur die Insel nicht.









